Zur Ästhetik einer Musik jenseits der Zeit (WiP bis Dezember 2020)

Der Text wird offline erstellt. Zwischenberichte finden sich am Ende der Seite. Der erste Halbjahresbericht (November 2018) liegt vor, der nächste erfolgt zum Vesakhfest im Mai 2019.

These und vorläufiges Inhaltsverzeichnis

These: Als Musik ist Zeit nicht nur durch das Metrum, zum Beispiel Tempus, zu verstehen, sondern durch die Schwingung selbst und jede denkbare praktische Involvierung. Derart tritt Zeit als elementare Voraussetzung der Musik auf. Musik ist von den Künsten der Zeit am nächsten, was durch entsprechende Stellungnahmen, Musik sei besonders flüchtig und ein „Medium in der Zeit“, betont wird. Musik jenseits der Zeit wird indes von Musikern oft angesteuert und bildet damit einen eigenen theoretischen Horizont. [ref: Vom Autor im Wikipedia-Artikel Zeit, Abschnitt Musik als Medium in der Zeit, 2017.]

Einleitung (Ästhetik)

I. Grundlagen

1. Zeitauffassungen

1.1. Antike (bis 1700)
1.2. Neuzeit (1700-1905)
1.3. Dynamische Raumzeit (seit 1905)
1.4. Systemtheorie
1.5. Buddhismus
1.6. Pluralität der Zeiten im 21. Jahrhundert

2. Der diskrete Moment

II. Musikalische Praxis

1. Techniken

1.1. Repetitionen
1.1.1. 4to the Floor
1.2. Teppiche, Flächen
1.2.1. Bordun, Doom
1.3. Zustände
1.3.1. Cocktailparty-Effekt, Einsturzfelder
1.3.2. Verzerrung, Rückkopplung, Soundwall
1.4. Bassraumauffüllung
1.5. Pausen und Stille

2. Methoden

2.1. Gemalte Musik
2.2. Baukastensysteme, Serielle Musik
2.2.1. Zufallsgenerator, Bezugsgrößen
2.2.2. Superimpositionen, Audioillusionen
2.3. Referentialität
2.4. Parameterbegriff

3. Aufführungssituation

3.1. Bandideal und Overproduction
3.2. Raummusik
3.2.1. Klanginstallation, Hologrammshow
3.2.2. Wellenfeldsynthese

III. Musikauffassungen

1. Anspannung / Entspannung
2. Temperatur und vertikale Syntax
3. Echtzeit
4. Zeitlose Musik

Resümee

IV. Anhang

1. Literaturverzeichnis
2. Musikbeispiele und begleitende Kompositionen
3. Einzelnachweise
4. Register

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Circumferential – Berlin, Exquisite City I-III (2013-2016, 300 Seiten zur Berliner Peripherie. Berlins Satellitenstädte und zur Elektronischen Musik in 3 PDFs und auf einer Html-Seite mit 287 großen Fotos, 11 Musikstücken und 15 Field Recordings 2.6 GB Downloadlink, auf Anfrage).

Trilogie THE AGGRESSIVE SOCIETY

Teil 1: Ein säkulares Rauschen durchzieht die Welt und meine Träume / Endstation Helmholtzplatz (PDF 2016/2017, 36 Seiten, auf Anfrage)

Teil 2: Crypta musica (PDF 2017, 39 Seiten, auf Anfrage)

Teil 3: Bed⊋rfnisbefriedigung und Gl⊋ck (PDF 2018, 20 Seiten, auf Anfrage)

App Melody-Only (in Konstruktion, Vormerkung). Melody-Only soll es ermöglichen, Sätze aus der gesprochenen Sprache, Unterhaltungen zum Beispiel, so wiederzugeben, dass nurmehr Satzmelodie und Dynamik erhalten bleiben. Auf diese Weise sollen auf Knopfdruck per Smartphone Affekte in Gesprächen oder bei Vorträgen nachweisbar sein. Darüber hinaus soll es Spaß machen, damit umzugehen. Vielleicht lassen sich Kammermusiken aus kurzen Gesprächsverläufen generieren.


Artikel im Wikipediaformat mit eingebetteten Videos zur Musik, uu-ji bei der Indiepedia: http://www.indiepedia.de/index.php?title=Benutzer:UU-ji

Soy-Archive bei der Indiepedia: https://www.indiepedia.de/index.php?title=Soy-Archive

Bei Soundcloud https://soundcloud.com/pmb-100

Bei Vimeo https://vimeo.com/user18941415

Bei Youtube https://www.youtube.com/channel/UCK2lzgZZK16HxXLdk7XLnyw

MimmiMess@t-online.de. Schutzgebühr für die Pakete (Download) je 99 Cent. Ich glaube fest daran, dass Leute, wenn sie überhaupt für etwas bezahlen, die Sache am Ende lieber mögen. Ob sie nun 99 Euro oder 99 Cent zahlen, ist dabei unwichtig.

____________________________________________

| Wissenschaftliches Startup: Dr. phil. Dirk Budde – Zur Ästhetik einer Musik jenseits der Zeit / Frequenzfreie Musiktheorie

Interessenten zum Gegenlesen gesucht (einmal jährlich bis zum Veröffentlichungszeitpunkt), namentliche Erwähnung bei substantieller Beteiligung garantiert, Unsubscribe problemlos jederzeit, Arbeitsumfang etwa drei Jahre:

Per Mail: Abstract / Inhaltsverzeichnis / Zur Person Dirk Budde (RTF-Versionen Dezember 2016, PDF-Versionen folgen).

Stichworte: Frequenzfreie Musiktheorie, Temperatur, Musiksystem und Musikalische Handlung, Repetitive Musik <, Gemalte Musik, Bassraumauffüllung, Flächen, Stillen, Bezugsgrößen, Zustände, Einsturzfelder, Floating Loops, Psychedelic, Relationen, Trance, Bass music, Turntablism, Live-Elektronik <, Echtzeit, Zufallsgenerator, Computermusik <, Post-Genres <, Bordune <, Kognitive Musikwissenschaft, Doom, infinitesimale Konzepte, Unbestimmtheit, Systemische Musikwissenschaft, Fraktale, Applikationen (iPhone- und Spielemusik), Ambient, Soundwall, Punktuelle Musik <, Krautrock, Strukturanalyse, Serialität <, Minimal Music, Modulationsresistenz, Raum-Musik, Klanginstallationen, Cocktailparty-Effekt, Schichten, Simulakren, Musiksemiotik, Klangkomposition <, A-Z-Systeme … (Mai 2017).

| Scientific startup: PhD Dirk Budde – Toward the Aesthetics of a Music beyond Time (Popular Music Studies / Musicology)

International lectors wanted (de, once a year until release), the lectors will be mentioned by name and reference in the final version. Unsubscribe anytime. Die Arbeit wird, bis auf halbjährliche Arbeitsberichte an dieser Stelle (Inhaltsverzeichnis, Stichwortsammlung, Einleitung, Stand), offline angefertigt. Ein Verlag wird gesucht, der an einer Papierveröffentlichung im Rahmen seines Programms interessiert ist.

____________________________________________

Erster Halbjahres-Arbeitsbericht im November 2018

Mehrfach habe ich versucht, den Punkt zu bestimmen, an dem Sprechen und Hören in Eins fallen. Der nächste Halbjahresbericht erfolgt im Mai 2019.

Ein Versuch einer Ausdifferenzierung von Zeit hinsichtlich der Tätigkeiten, denen Menschen gewöhnlich unterliegen, in neun plus eine Zeiten wurde vorgenommen. Verbindungen zu einem ähnlich gearteten Modell von Rolf Elberfeld (Phänomenologie der Zeit im Buddhismus) wurden in die Überlegungen miteinbezogen. Diverse Performanzmodelle (Sprechakttheorien Austin, Searle und weitere) wurden besucht und ein eigenes angedacht.

Die These wurde im Umfang einer halben PDF-Seite ausgearbeitet. Die Einleitung wurde begonnen. Stichwortartige Eintragungen sind pro Kapitel erfolgt. Das Kapitel Bassraumauffüllungen soll auf irgendeine Weise in die Methoden verfrachtet werden. Ein weiteres Kapitel Timestretchen und Pitchen wird hinzukommen. Die Perspektiven für die Populäre Musik, den Jazz und andere Musikrichtungen, zum Beispiel die Neue Musik, sollen durch die Kapitel hinweg gleichermaßen vorgestellt werden. Ein Anspruch ist, dass sämtliche berührten Bereiche gleichermaßen up-to-date recherchiert und verhandelt werden. Das betrifft auch die Ansätze zur Musikästhetik und Ästhetik.

Die pragmatisch und funktional ausgerichteten Ansätze, die die Wissenschaften zur Zeit bestimmen, haben mich dazu gebracht, den Sinn einer solchen Arbeit zu hinterfragen. Resultate können bis hin zum Bereich des Software- und Instrumentendesigns von Nutzen sein. Abgebildet werden grundlegende Sehnsüchte von Musikern und Komponisten unterschiedlicher Bereiche, was Perspektiven in diesen Bereichen und über sie hinweg zu eröffnen vermag. Der konzeptuelle Background, mit dem Musiker unterschiedlicher Genres und Stile an ihre Musik herangehen, soll besonders profitieren. Wo Musiker Verwirklichungen jenseits der Zeit erstreben, kann es für sie sinnvoll sein, über ein Kompendium von Techniken und Methoden und die entsprechenden theoretischen Hintergründe zu verfügen, um nicht ziellos herumzufabulieren und in der Musik zu schwelgen. Dabei soll die Arbeit gut lesbar und gegebenenfalls auch quer zu lesen sein.

Es wurde eine Datei Bibliotheken angelegt, in der relevante Veröffentlichungen zusammengetragen werden, die im Laufe des nächsten Jahres in öffentlichen Bibliotheken eingesehen werden sollen, soweit sie nicht im Internet verfügbar sind. Was an Musikästhetik und Musikphilosophie im Internet zu finden ist, fast überhaupt nichts, ist kaum noch zu erklären, wenn es mit dem Aufkommen von Vorträgen, Schriften usw. aus anderen Bereichen, zum Beispiel der Kunsttheorie oder Literaturtheorie, verglichen wird. Allein schon, was Videovorträge betrifft. Viele Erkenntnisse werden demnach aus den umliegenden Wissenschaften erschlossen. Der Weg zur ersten Bibliothek, der Bibliothek am Wasserturm gleich hier in der Nähe, erfolgt heute.

Rechercheschwerpunkte waren die Geschichte der Ästhetik als philosophische Disziplin und die Hemeneutik. Wo die Erkenntnis ästhetisiert und mehr als vernünftig und das Ästhetische vernünftig erscheint, da befindet sich auch die Schnittstelle zwischen Musikphilosophie und Musikästhetik. Die Logik dagegen hat sich in der Philosophie nurmehr eingenistet. Ihre Ästhetik hat sie ihrer Ethik und Komplexität als solcher zu verdanken, der Funktionalität in komplexen Zusammenhängen. Etwa hier verläuft die Nähe zur Systemtheorie. Was die Ästhetik erlaubt, ist in der Philosophie noch lange nicht erlaubt. Die Ästhetik ist auch so tolerant, dass selbst Bedienungsanleitungen ein ästhetischer Wert zugeeignet werden kann. Die Philosophie dagegen hat ein rationales Fundament vorzuweisen. Als Philosophie soll die Arbeit den Bereich der Musiktheorie überschreiten.

___________________________________________

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s