Zur Ästhetik einer Musik jenseits der Zeit (WiP bis Dezember 2020)

Der Text wird offline erstellt. Zwischenberichte finden sich am Ende der Seite. Der zweite (kurze) Halbjahresbericht (Mai 2019) liegt vor (ganz unten). Andere Arbeiten gingen vor, so zur Zeit auch die Edition der 100-Records-Trash-Archive, deshalb war mir nicht genug passiert. Der Eintrag wurde deshalb wieder und wieder verschoben und erst heute (September) hierüber kopiert. Der dritte Halbjahresbericht soll dennoch im November folgen.

„Zur Zeit der Zeit der Zeit ist das ganze Sein, das ganze Universum.“

(Dōgen – U-ji, 13. Jh.)

These und vorläufiges Inhaltsverzeichnis

These: Als Musik ist Zeit nicht nur durch das Metrum, zum Beispiel Tempus, zu verstehen, sondern durch die Schwingung selbst und jede denkbare praktische Involvierung. Derart tritt Zeit als elementare Voraussetzung der Musik auf. Musik ist von den Künsten der Zeit am nächsten, was durch entsprechende Stellungnahmen, Musik sei besonders flüchtig und ein „Medium in der Zeit“, betont wird. Musik jenseits der Zeit wird indes von Musikern oft angesteuert und bildet damit einen eigenen theoretischen Horizont. [ref: Vom Autor im Wikipedia-Artikel Zeit, Abschnitt Musik als Medium in der Zeit, 2017.]

Einleitung (Ästhetik)

I. Grundlagen

1. Zeitauffassungen

1.1. Antike (bis 1700)
1.2. Neuzeit (1700-1905)
1.3. Dynamische Raumzeit (seit 1905)
1.4. Systemtheorie
1.5. Buddhismus
1.6. Pluralität der Zeiten im 21. Jahrhundert

2. Der diskrete Moment

II. Musikalische Praxis

1. Techniken

1.1. Repetitionen
1.1.1. 4to the Floor
1.2. Teppiche, Flächen
1.2.1. Bordun, Doom
1.3. Zustände
1.3.1. Cocktailparty-Effekt, Einsturzfelder
1.3.2. Verzerrung, Rückkopplung, Soundwall
1.4. Bassraumauffüllung
1.5. Pausen und Stille

2. Methoden

2.1. Gemalte Musik
2.2. Baukastensysteme, Serielle Musik
2.2.1. Zufallsgenerator, Bezugsgrößen
2.2.2. Superimpositionen, Audioillusionen
2.3. Referentialität
2.4. Parameterbegriff

3. Aufführungssituation

3.1. Bandideal und Overproduction
3.2. Raummusik
3.2.1. Klanginstallation, Hologrammshow
3.2.2. Wellenfeldsynthese

III. Musikauffassungen

1. Anspannung / Entspannung
2. Temperatur und vertikale Syntax
3. Echtzeit
4. Zeitlose Musik

Resümee

IV. Anhang

1. Literaturverzeichnis
2. Musikbeispiele und begleitende Kompositionen
3. Einzelnachweise
4. Register

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Circumferential – Berlin, Exquisite City I-III (2013-2016, 300 Seiten zur Berliner Peripherie. Berlins Satellitenstädte und zur Elektronischen Musik in 3 PDFs und auf einer Html-Seite mit 287 großen Fotos, 11 Musikstücken und 15 Field Recordings 2.6 GB Downloadlink, auf Anfrage).

U-ji – Trilogie THE AGGRESSIVE SOCIETY

„Ob jemand etwas will oder nicht, darf er es nicht.“

Teil 1: Ein säkulares Rauschen durchzieht die Welt und meine Träume / Endstation Helmholtzplatz (PDF 2016/2017, 36 Seiten, auf Anfrage)

Teil 2: Crypta musica (PDF 2017, 39 Seiten, auf Anfrage)

Teil 3: Bed⊋rfnisbefriedigung und Gl⊋ck (PDF 2018, 20 Seiten, auf Anfrage)

App Melody-Only (in Konstruktion, Vormerkung). Melody-Only soll es ermöglichen, Sätze aus der gesprochenen Sprache, Unterhaltungen zum Beispiel, so wiederzugeben, dass nurmehr Satzmelodie und Dynamik erhalten bleiben. Auf diese Weise sollen auf Knopfdruck per Smartphone Affekte in Gesprächen oder bei Vorträgen nachweisbar sein. Darüber hinaus soll es Spaß machen, damit umzugehen. Vielleicht lassen sich Kammermusiken aus kurzen Gesprächsverläufen generieren.


Bruder Nr. 1 des WELTFLUCHTHILFE E.V.

Bald ist die Nacht vorüber und kehrt auch nicht zurück.

Artikel im Wikipediaformat mit eingebetteten Videos zur Musik, uu-ji bei der Indiepedia: http://www.indiepedia.de/index.php?title=Benutzer:UU-ji

Müll Records bei der Indiepedia:

https://www.indiepedia.de/index.php?title=M%C3%BCll_Records

Bei Soundcloud https://soundcloud.com/pmb-100

Bei Vimeo https://vimeo.com/user18941415

Bei Youtube https://www.youtube.com/channel/UCK2lzgZZK16HxXLdk7XLnyw

 

MimmiMess@t-online.de. Schutzgebühr für die Pakete (Download) 99 Cent.

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| Wissenschaftliches Startup: Dr. phil. Dirk Budde – Zur Ästhetik einer Musik jenseits der Zeit / Frequenzfreie Musiktheorie

Interessenten zum Gegenlesen gesucht (einmal jährlich bis zum Veröffentlichungszeitpunkt), namentliche Erwähnung bei substantieller Beteiligung garantiert, Unsubscribe problemlos jederzeit, Arbeitsumfang etwa drei Jahre:

Per Mail: Abstract / Inhaltsverzeichnis / Zur Person Dirk Budde (RTF-Versionen Dezember 2016, PDF-Versionen folgen).

Stichworte: Frequenzfreie Musiktheorie, Temperatur, Musiksystem und Musikalische Handlung, Repetitive Musik <, Gemalte Musik, Bassraumauffüllung, Flächen, Stillen, Bezugsgrößen, Zustände, Einsturzfelder, Floating Loops, Psychedelic, Relationen, Trance, Bass music, Turntablism, Live-Elektronik <, Echtzeit, Zufallsgenerator, Computermusik <, Post-Genres <, Bordune <, Kognitive Musikwissenschaft, Doom, infinitesimale Konzepte, Unbestimmtheit, Systemische Musikwissenschaft, Fraktale, Applikationen (iPhone- und Spielemusik), Ambient, Soundwall, Punktuelle Musik <, Krautrock, Strukturanalyse, Serialität <, Minimal Music, Modulationsresistenz, Raum-Musik, Klanginstallationen, Cocktailparty-Effekt, Schichten, Simulakren, Musiksemiotik, Klangkomposition <, A-Z-Systeme … (Mai 2017).

| Scientific startup: PhD Dirk Budde – Toward the Aesthetics of a Music beyond Time (Popular Music Studies / Musicology)

International lectors wanted (de, once a year until release), lectors will be mentioned by name and reference in the final version. Unsubscribe anytime. Die Arbeit wird, bis auf halbjährliche Arbeitsberichte an dieser Stelle (Inhaltsverzeichnis, Stichwortsammlung, Einleitung, Stand), offline angefertigt. Ein Verlag wird gesucht, der an einer Papierveröffentlichung im Rahmen seines Programms interessiert ist.

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Erster Halbjahres-Arbeitsbericht im November 2018

Mehrfach habe ich versucht, den Punkt zu bestimmen, an dem Sprechen und Hören in Eins fallen. Der nächste Halbjahresbericht erfolgt im Mai 2019.

Ein Versuch einer Ausdifferenzierung von Zeit hinsichtlich der Tätigkeiten, denen Menschen gewöhnlich unterliegen, in neun plus eine Zeiten wurde vorgenommen. Verbindungen zu einem ähnlich gearteten Modell von Rolf Elberfeld (Phänomenologie der Zeit im Buddhismus) wurden in die Überlegungen miteinbezogen. Diverse Performanzmodelle (Sprechakttheorien Austin, Searle und weitere) wurden besucht und ein eigenes angedacht.

Die These wurde im Umfang einer halben PDF-Seite ausgearbeitet. Die Einleitung wurde begonnen. Stichwortartige Eintragungen sind pro Kapitel erfolgt. Das Kapitel Bassraumauffüllungen soll auf irgendeine Weise in die Methoden verfrachtet werden. Ein weiteres Kapitel Timestretchen und Pitchen wird hinzukommen. Die Perspektiven für die Populäre Musik, den Jazz und andere Musikrichtungen, zum Beispiel die Neue Musik, sollen durch die Kapitel hinweg gleichermaßen vorgestellt werden. Ein Anspruch ist, dass sämtliche berührten Bereiche gleichermaßen up-to-date recherchiert und verhandelt werden. Das betrifft auch die Ansätze zur Musikästhetik und Ästhetik.

Die pragmatisch und funktional ausgerichteten Ansätze, die die Wissenschaften zur Zeit bestimmen, haben mich dazu gebracht, den Sinn einer solchen Arbeit zu hinterfragen. Resultate können bis hin zum Bereich des Software- und Instrumentendesigns von Nutzen sein. Abgebildet werden grundlegende Sehnsüchte von Musikern und Komponisten unterschiedlicher Bereiche, was Perspektiven in diesen Bereichen und über sie hinweg zu eröffnen vermag. Der konzeptuelle Background, mit dem Musiker unterschiedlicher Genres und Stile an ihre Musik herangehen, soll besonders profitieren. Wo Musiker Verwirklichungen jenseits der Zeit erstreben, kann es für sie sinnvoll sein, über ein Kompendium von Techniken und Methoden und die entsprechenden theoretischen Hintergründe zu verfügen, um nicht ziellos herumzufabulieren und in der Musik zu schwelgen. Dabei soll die Arbeit gut lesbar und gegebenenfalls auch quer zu lesen sein.

Es wurde eine Datei Bibliotheken angelegt, in der relevante Veröffentlichungen zusammengetragen werden, die im Laufe des nächsten Jahres in öffentlichen Bibliotheken eingesehen werden sollen, soweit sie nicht im Internet verfügbar sind. Was an Musikästhetik und Musikphilosophie im Internet zu finden ist, fast überhaupt nichts, ist kaum noch zu erklären, wenn es mit dem Aufkommen von Vorträgen, Schriften usw. aus anderen Bereichen, zum Beispiel der Kunsttheorie oder Literaturtheorie, verglichen wird. Allein schon, was Videovorträge betrifft. Viele Erkenntnisse werden demnach aus den umliegenden Wissenschaften erschlossen. Der Weg zur ersten Bibliothek, der Bibliothek am Wasserturm gleich hier in der Nähe, erfolgt heute.

Rechercheschwerpunkte waren die Geschichte der Ästhetik als philosophische Disziplin und die Hemeneutik. Wo die Erkenntnis ästhetisiert und mehr als vernünftig und das Ästhetische vernünftig erscheint, da befindet sich auch die Schnittstelle zwischen Musikphilosophie und Musikästhetik. Die Logik dagegen hat sich in der Philosophie nurmehr eingenistet. Ihre Ästhetik hat sie ihrer Ethik und Komplexität als solcher zu verdanken, der Funktionalität in komplexen Zusammenhängen. Als müsse immer alles funktionieren! Etwa hier verläuft die Nähe zur Systemtheorie. Was die Ästhetik erlaubt, ist in der Philosophie noch lange nicht erlaubt. Die Ästhetik ist auch so tolerant, dass selbst Bedienungsanleitungen ein ästhetischer Wert zugeeignet werden kann. Die Philosophie dagegen hat ein rationales Fundament vorzuweisen. Als Philosophie soll die Arbeit den Bereich der Musiktheorie überschreiten.

Zweiter Halbjahres-Arbeitsbericht Mai 2019

Die Arbeit an den 100-Records Trash-Archiven wird zur Zeit zwischengeschaltet, weshalb sich die Arbeit hier verzögert. Diverse Bibliotheken wurden besucht und Literatur wurde im Hintergrund gelesen. Ein paar Eintragungen laufen nebenbei. Informationen zu den Trash-Archiven hier: https://www.indiepedia.de/index.php?title=Benutzer:UU-ji

Mitte Dezember 2018 wurde mit dem Fließtext begonnen, indem ein zusätzliches Kapitel Retro und Vintage ausformuliert wurde. Zugleich wurde die erste Literatur besorgt und gelesen, so Diedrich Diederichsens Wälzer Über Pop-Musik von 2014 und Abhandlungen von Roland Barthes, Jean Baudrillard und Alain Badiou. Viele Bücher sind in Berliner Bibliotheken nicht bestellbar und müssen auf andere Weise besorgt werden, andere erscheinen im Verlauf des Jahres 2019. Das Thema scheint sich seit einigen Jahren einer gewissen Beliebtheit zu erfreuen, die Grazer Musikuni hat ihren Forschungsschwerpunkt (2005?) in Richtung Ästhetik / Philosophie verschoben.

Semiotik, Kairos, Musiktheorie

Semiotik ist kein Schwerpunkt der Arbeit, um die musiktheoretische Ausrichtung nicht zu gefährden. Zudem ist der Begriff so alt und klingt für mich so altbacken, dass ich entschieden habe, dass er in der Arbeit nur vorkommt, indem er sowenig wie möglich darin vorkommt. Ein Begriff, den ich auf die gleiche Weise und aus eben dem Grund nicht verwenden will, ist der Begriff Kairos, der zuletzt von Diedrich Diederichsen (2014) aufgenommen wurde und bei Hans-Georg Gadamer, sprich: in der Hermeneutik, eine große Rolle spielt. Den Begriff Musiktheorie verwende ich hier, entsprechend der Ausrichtung der Fachrichtung Music Theory im angloamerikanischen Sprachraum, als besondere Nähe zum Text. Die zentrale Kopplung der Musikwissenschaft an die Semiologie ist das Musem, das in seiner Aussagekraft hinsichtlich der Bedeutung von Aspekten gleich welcher Musik in allen möglichen Konstellationen im Vordergrund steht. Damit soll die Angelegenheit weitgehend erledigt sein und die Aufmerksamkeit sich auf Horizonte von Indviduen und Bands richten können, die nicht unmittelbar semiotischer Natur sind, sondern eher Sehnsüchte widerspiegeln, die abstrakt oder auch unbestimmt sein können.

Dritter Halbjahres-Arbeitsbericht im November 2019

Wegen der Herausgabe der Trash-Archive hat sich die Angelegenheit wieder ein wenig verzögert, zumal das Interesse nicht allzu groß zu sein scheint. Trotzdem komme ich immer wieder auf das Thema Zeit, die Arbeit ist auf eine Weise latent angelegt und entfaltet sich hoffentlich auch einmal derart, dass ein Text entsteht. Im Dezember sind die Trash-Archive fertig und es soll am Fließtext hier gearbeitet werden. Die Rolle der Logik, die im ersten Halbjahresbericht angesprochen ist, soll noch einmal anders bewertet werden. Logik ist im Rahmen der musikalischen Praxis sicher auch ein Faktor. Mir kommt es aber darauf an, besonders die irrationalen Aspekte der Musik während der musikalischen Praxis zu betonen. Ein Problem ist die Einarbeitung in Melody-Only und die Anfertigung von Apps überhaupt.

Mein Verhältnis zur Semiotik wird immer gespannter. Gibt es so etwas wie eine Semiotikgeschichte insofern, als dass die Seme entwicklungsfähig wären oder stagniert die Semiotik auf niedrigem Niveau? Die Ganzheit dessen, was das zu bedeuten hat, was ich tue, liegt in dem, was ich tue. Hau ab, Bedeutung! Ein für alle Male. Spannungsbögen heißt es, und nicht Hoffnungsbögen.

Die Rolle, die Sprache und Sprachlichkeit spielt, soll geklärt werden. Die Bedeutung von Sprache für den Gegenstand soll dargestellt werden.

Vierter Halbjahres-Arbeitsbericht im Mai 2020

Die Rolle der Logik soll erneut geprüft werden.

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